Die Gemeinde Grünwald plant, die Wärmeversorgung im Gemeindegebiet auf regenerative Quellen umzustellen und eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung zu ermöglichen.
Dazu sind in 2009 und 2010 Bohrungen zur Nutzung hydrothermaler Geothermie niedergebracht worden. Die daraus resultierende Wärme soll sukzessive die bestehende, im Wesentlichen auf Erdgas basierende Versorgung im Gemeindegebiet ablösen. Dazu wird ein Nahwärmenetz gebaut, das den Bürgern und Gewerbebetrieben nach und nach die Umstellung auf Erdwärme aus Tiefengeothermie ermöglicht.
Die Nutzung der Wärme im Untergrund mit rund 130°C stellt eine sichere, nachhaltige und rund um die Uhr verfügbare Versorgung mit regenerativer Wärme dar und erlaubt zudem noch eine Stromerzeugung, die nach dem EEG gefördert wird.
Zur Umsetzung hat die Gemeinde die Erdwärme Grünwald GmbH (EWG) gegründet und die Energiecontracting Heidelberg AG mit der Projektentwicklung und Betriebsführung beauftragt.
Im Vorfeld wurde von der EEB Enerko der Wärmebedarf in der Gemeinde systematisch bewertet und in einem gebäudescharfen Wärmeatlas dokumentiert sowie mögliche Versorgungsvarianten unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten untersucht.
| Kunde/Ansprechpartner: | Energiecontracting Heidelberg AG, Herr Dr. Kaier | ||
| Projektkennzahlen: | Wärmebedarf in Grünwald: rund 140 GWh Bohrtiefe: rund 3.500-4.000 m Gesamtinvestitionen: rund 100 Mio. EUR inkl. Netzausbau Versorgungsbeginn: geplant ab Heizperiode 2011/2012 |
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| Beginn des Projektes: | 2009 | ||
| Dauer des Projektes: | Noch nicht abgeschlossen | ||
| Projektergebnisse: | Wärmeatlas (gebäudescharf) Businessmodell Projektberichte und Präsentationen |
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| Leistungen ENERKO: | Analyse des Wärmemarktes Unterstützung bei dem technischen Konzept Entwicklung eines Businessmodells Bewertung von Preismodellen für die Endkunden und Heizkostenvergleiche Modellrechnungen und Risikoanalysen |