Projektbeispiel: Stadtwerke Kiel/ Gasturbinen-HKW Humboldtstrasse
Die Stadtwerke betreiben das Ferndampfnetz in Kiel. Zur Erhöhung des KWK-Anteils an der Dampferzeugung wurde eine Gasturbinenanlage mit ca. 10 MW el benötigt.
Im vorhandenen Heizkraftwerk wurden alte Kessel abgerissen. Turbinen und Kessel wurden übereinander aufgestellt. Separate Wärmetauscher im Abgasweg nutzen die Abgasenergie weitgehend aus. Eine Gasverdichterstation versorgt die Turbinen mit Brennstoff. Die Anlage wurde in das enge Kesselhaus bei laufendem Betrieb integriert.
Die Integration der Neuanlagen in das denkmalgeschützte Gebäude bei laufendem Betrieb, engen Platzverhältnissen und sehr hohen Schallanforderungen erforderte besonders viel Sorgfalt bei Planung und Bauleitung. Die „gestapelte“ Aufstellung von Abhitzekessel und Turbinen ist ein Novum; andere Lösungen waren platzbedingt nicht möglich.
Auch die Dampferzeugung geschieht nun in KWK und ist deutlich wirtschaftlicher geworden. Der Strom kommt dem Netz der Stadtwerke Kiel zu Gute. Der Kunde ist zufrieden und plant mittlerweile mit Enerko eine gleich große Folgeanlage.
| Kunde / Ansprechpartner: | Herr Roger Mayer, Stadtwerke Kiel |
| Leistung: | 10 MW elektrisch, 24 t/h Dampf |
| Planungsbeginn: | Mitte 2003 |
| Dauer des Projekts: | Mitte 2004 bis Ende 2005 |
| Übergabe/Betrieb ab: | Dezember 2005 |
| Leistungen ENERKO: | Planung und Bauüberwachung |
| Ziel: | Kraft-Wärme-Kopplung bei der Dampferzeugung, Bereitstellung kostengünstiger Dampf |
| Generalplaner: | ENERKO GmbH |